Jeder von euch hat bereits ein eigenes Girokonto. Spätestens mit der ersten gemeinsamen Wohnung, der ersten gemeinsamen größeren Anschaffung, laufenden Kosten im Alltag für Einkauf, Wohn- und Nebenkosten oder aber auch mit der Finanzierung einer großen Hochzeit, stellt sich die Frage: Wer bezahlt was und wovon? Dabei ist ganz wichtig: Es gibt hier kein „richtig“ oder „falsch“ – nur das Modell, das zu euch und euren individuellen Bedürfnissen passt, welches wir gerne gemeinsam mit euch finden.
Die häufigste Kombination: das 3-Girokonten-Modell
- 1 Gemeinschaftskonto: für Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Wohnnebenkosten, gemeinsame Urlaube, Netflix-Abos usw.
- 2 Einzelkonten: persönliche Ausgaben, Hobbys, Geschenke
Dabei definiert ihr nach eurem Ermessen einen Betrag, den jeder von euch von seinem Einzelkonto monatlich ins Gemeinschaftskonto einbezahlt und auf das beide für die entsprechenden Ausgaben zugreifen können.
Warum dieses Girokonten-Modell in einer Ehe sinnvoll ist? Hier die Vorteile:
- Fairness und Unabhängigkeit – keiner ist vom anderen abhängig!
- Weniger Konfliktpotenzial, weil konkret geklärt ist, welche Kosten zu welchen Teilen aufgeteilt werden und worüber jeder weiterhin selbst verfügen kann
Alternative Modelle:
- Alles gemeinsam über ein Girokonto für maximale Transparenz
- Alles getrennt und jeder hat sein individuelles Girokonto für mehr Individualität, aber auch mehr Abstimmungsaufwand
Eine Übersicht über unsere aktuellen Girokonten findet ihr >hier.
Welche Kombination für euch und eure Zukunft die richtige ist, erarbeiten wir gerne mit euch.